als wir uns sahen

„als wir uns sahen“ von Gloria Träger
„Als Carly und Gerrit sich begegnen, ist sofort klar, dass sie füreinander bestimmt sind. Noch während des Studiums ziehen die beiden zusammen und heiraten bald darauf. Die Stabilität ihrer Beziehung steht genauso außer Zweifel wie die Gestaltung ihrer gemeinsamen Zukunft: Carly träumt von einer Karriere als Violinistin, Gerrit möchte als Anwalt für Umweltrecht die Welt verbessern. Ihr Leben voller Liebe, Glück und Geborgenheit könnte kaum vollkommener sein. Doch dann geschieht etwas, das die Beziehung in ihren Grundfesten in Frage stellt. Danach ist nichts mehr so wie vorher. Auf einmal ist alles ungewiss … “

Das Cover ist ein echter Hingucker, sommerlich und helle Farben. Schlicht, aber auffallend – und macht einfach Lust zu lesen.
Bei lovelybooks hatte ich das Glück eins der Rezensionsexemplare zu ergattern und kaum war es in meinen Briefkasten geflattert, habe ich mich sofort in den Garten gesetzt und habe angefangen zu lesen.

Die Geschichte von Carly und Gerrit beginnt mit „Heute“, wechselt zurück nach „Damals“ und so geht das weiter, bis wir einen ausreichenden Überblick über die Vergangenheit und Kennlerngeschichte der Beiden haben. Ab da gibt es keinen Zeitenwechsel mehr und auch keine Kapitel – ungewöhnlich, aber eigentlich ganz angenehm, denn der Lesefluss wird nicht unterbrochen.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht, flüssiges Lesen ist gewährleistet.

Worum geht es?
Eine Geschichte die jeden treffen kann und eine Liebe, die groß und außergewöhnlich ist.
Aber Liebe wächst und jeder muss seinen Teil dazu beitragen, dass das Leben funktioniert – denn auch die stärkste Liebe hat ihre Schwächen und kann leicht ins Wanken geraten.
Darum geht es in dem Buch, Carly begeht einen Fehler und muss mit den Konsequenzen leben.
Aber es geht auch um den Zusammenhalt in der Liebe, das durchstehen von Höhen und Tiefen und seinen Willen dieses kostbare Stück zu halten.
Jeder Mensch entwickelt sich und hat seine eigenen Vorstellungen und Träume, Gerrit möchte angesehener Anwalt für Umweltrecht sein und Carly Violinistin. Doch wohingegen Gerrit seinen Traum verwirklicht, bleibt Carlys auf der Strecke.

Man schließt die Figuren ins Herz, man möchte diese Geschichte mit einem HappyEnd erleben und fiebert mit.
Manchmal möchte man die Beiden rütteln und fragen warum sie das tun, warum sie sich so verhalten, manchmal einfach in die Arme nehmen und trösten.

Mein Fazit?
Eine Geschichte die berührt, aber auch zeigt wie kostbar die Liebe ist, dass sie aber nicht rechtfertigt ein Stück seiner Selbst aufzugeben.
Und am Ende kann jeder entscheiden ob es die große Liebe gibt, die alles übersteht.

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